Ankommen, wer möchte das nicht? Ein Ort an dem er sich zuhause, geborgen, wohl und sicher fühlt? An dem er den Bauch nicht einziehen muss, sein kann wie er ist ohne sich zu verstellen. Ernst und wahr genommen wird. An dem nicht jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird und Menschen um einen herum sind von denen er sich geliebt und geschätzt fühlt.
Nicht jeder fühlt sich an jedem Ort zuhause und wohl. Zum Glück, denn sonst würde es an manchen Stellen ganz schön eng werden. Wie gut, dass sich der Eine am Meer wohler fühlen, der Andere in den Bergen, anderen ist die Umgebung egal Hauptsache ihre Familie, Tiere und Freunde sind in der Nähe. Für andere ist es eine Kombination.
Manchmal müssen erst einige Stationen und Zwischenstationen eingelegt werden um (endlich) anzukommen und den richtigen Platz zu finden.
Ist der Ort, an dem man sich wohlfühlen könnte erst einmal gefunden geht es darum, dass sich das Gefühl des Angekommen-seins einstellt. Dies geht nur durchs wahrnehmen, annehmen und kennenlernen der Umgebung und der Menschen um einen herum und das braucht seine Zeit.
Für uns steht ein neues Finden, Ankommen und Kennenlernen an. Gerade sind wir endlich an einen Ort gezogen, an dem wir uns alle wohlfühlen können. Wir zu fünft und juhu nach über fünf Jahren wieder zusammen und nicht nur am Wochenende als Familie vereint. Dies bedeutet aber auch, dass wir altes, liebgewonnenes Zurücklassen müssen...
Nicht ganz einfach für eine Familie mit pubertierenden Kindern / Teenagern. Die gerade dabei sind sich selbst zu finden. Aber wir werden versuchen gemeinsam das Beste für jeden von uns herauszufiltern und den Platz für jeden zu finden... Den Ort des Angekommenseins.
In diesem Sinne werde ich hier etwas berichten über unsere neue Gegend, über die Emotionen und Stolpersteine, die uns bei unserem "Neustart" begegnen und uns wachsen lassen werden.
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